Ausgangssituation
Seit dem November 2010 sind die Kreditinstitute, die ein nationales Lastschriftverfahren unterstützen, verpflichtet, auch die SEPA-Lastschrift zu unterstützen.
Neben dem „Pflichtprogramm“ ist es eine strategische Entscheidung Ihres Hauses, ob Sie darüber hinaus auch die B2B-Lastschrift unterstützen.
Da SEPA-Lastschriften sowohl im Inland als auch grenzüberschreitend eingesetzt werden können, sind die entsprechenden regulatorischen Anforderungen zu berücksichtigen.
Die Vorteile:
SEPA im Service bietet den Geld- und Kreditinstituten die folgenden Vorteile:
- Passive SEPA-Fähigkeit
- Aktive SEPA-Fähigkeit
- Sofort einsetzbar und alle Marktchancen von Anfang an nutzen
- Kein Investitionsrisiko, sondern planbare, monatliche Fixkosten
- Kein Bedarf an zusätzlichen internen Ressourcen
- Kompetenz gegenüber den Kunden sicherstellen
Leistungsumfang (Auszug)
Das van den Berg Service Bureau bietet den kompletten Leistungsumfang, der für die Abwicklung von SEPA-Lastschriften (SDD) und SEPA-Überweisungen (SCT) erforderlich ist. Es wird dabei nach Transaktionen von der Bundesbank oder von Ihren Kunden unterschieden. Hinzu kommen die benötigten Verwaltungsfunktionen.
1. Bundesbanktransaktionen
Bei der Entgegennahme von Daten von der Bundesbank stehen je nach Bedarf folgende Funktionen zur Verfügung:
a) Entgegennahme der Dateien im XML-Format über EBICS oder FileAct
b) Konvertierung der Daten in das DTA-Format
c) Auslieferung als DTA-Datei an die Bank als Download über WEB-Client
d) Prüfung gegen US- und EU-Namensembargolisten (Bestand des Bundesanzeigers)
e) Prüfung auf Vollständigkeit der Auftraggeberdaten
f) Initiieren eventuell erforderlicher Rück-Transaktionen über WEB-Client
g) Entgegennahme von eingehenden R-Transaktionen im XML-Format über EBICS oder FileAct und
Konvertierung in das DTA-Format
h) Terminverwaltung für SEPA Direct Debits (Parken der SDDs bis zum Buchungstag)
i) Prüfung gegen Liste der gesperrten Mandate für CORE-SDD
j) Prüfung gegen Liste der Mandate für B2B-SDD
k) Prüfung gegen Sperrliste für CORE-SDD
2. Kundentransaktionen
Bei der Entgegennahme von Transaktionen der Banken stehen je nach Bedarf folgende Funktionen zur Verfügung:
a) Upload der Kunden-Einreichungen im PAIN-Format (laut ZKA-Vorgaben) über WEB-Client
b) Auslieferung der externen SEPA Direct Debits (SDD) und externen SEPA-Kundenüberweisungen (SCT) an die
Bundesbank via EBICS oder FileAct
c) Konvertierung der internen SCT’s und internen SDD’s in das DTA-Format
d) Terminverwaltung für interne SDDs und Gegenbuchungen zu den SDD’s
e) Auslieferung der internen SCTs, SDDs und Gegenbuchungen im DTA-Format (Download über WEB-Client)
f) Initiieren von Rück-Transaktionen über WEB-Client inklusive Rückrechnungen (Reversals) für SDD
g) Entgegennahme der R-Transaktion im XML-Format von der Bundesbank über EBICS oder FileAct und
Konvertierung in das DTA-Format
h) Prüfung gegen Liste der gesperrten Mandate (für interne CORE-SDD)
i) Prüfung gegen Liste der Mandate (für interne B2B-SDD)
j) Prüfung gegen Sperrliste für interne CORE-SDDs
3. Verwaltung
a) WEB-Client zum Upload von Kundendateien und Download von DTA-Dateien und Reports (DRC und DRD)
b) WEB-Client
- zur Erfassung der Rück-Transaktionen
- zur Bearbeitung von Verdachtsfällen (Embargoprüfung)
- zur Bearbeitung von unvollständigen Zahlungsposten (Transparenzrichtlinie)
- zur Freigabe von Kunden-Dateien (SCT und SDD)
c) Zugang über InterNet (Benutzerkennung, Passwort, Token)