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Schriftform für das SEPA- Mandat: Überblick

Für den Kreditor schreibt der Inkassovertrag vor:

„Der Kunde verpflichtet sich, wenn nicht anders vereinbart, Lastschriften nur dann zum Einzug einzureichen, wenn ihm hierzu eine schriftliche Ermächtigung des Zahlers vorliegt.“


Quelle: Vordruck 440 180 II DG Verlag 11.09
Quelle: Vordruck SK110215_009551_019 der Deutschen Bank


Anmerkung: Der Inkassovertrag kann von den Banken individuell gestaltet werden, enthält aber in der Regel die oben angegebene Formulierung.

Für den Debitor gilt:

„Der Kunde erteilt dem Zahlungsempfänger ein SEPA-Lastschrift-Mandat. Damit autorisiert er gegenüber seiner Bank die Einlösung von SEPA-Basis-Lastschriften des Zahlungsempfängers. Das Mandat ist schriftlich oder in der mit seiner Bank vereinbarten Art und Weise zu erteilen.“

Quelle: Bedingungen für Zahlungen mittels Lastschrift im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren der DKB Deutsche Kreditbank AG, Stand: 09. Juli 2012

 

"Der Kunde erteilt dem Zahlungsempfänger ein SEPA-Firmenlastschrift-Mandat. Damit autorisiert er gegenüber seiner Bank die Einlösung von SEPA-Firmen-Lastschriften des Zahlungsempfängers. Das Mandat ist schriftlich oder in der mit seiner Bank vereinbarten Art und Weise zu erteilen."


Quelle: Bedingungen für Zahlungen mittels Lastschrift im SEPA-Firmen-Lastschriftverfahren der DKB Deutsche
Kreditbank AG, Stand: 31. Oktober 2009


Anmerkung: Kunde ist hier der Debitor (als Kunde der Bank).

EPC-Regelwerk

4.1 The Mandate:

… A Mandate may exist as a paper document which is physically signed by
the Debtor. The paper mandate can be stored either as the original document
or in any digitalised format subject to the national legal requirements.
Alternatively, the Mandate may be an electronic document which is created
and signed with a Qualified Electronic Signature agreed between the
Creditor and the Creditor Bank.

 

4.6 Description of the Process Steps:

… PT-01.02 – The Signing of a Mandate Electronically
Description Procedures for the electronic signature of Mandate are subject to
agreement between Scheme Participants.

 

7 TERMS DEFINED IN THE RULEBOOK (Definitions taken from other documents are acknowledged. Terms defined elsewhere in this document are not repeated here, but only referenced):



Definition:
… Qualified Electronic Signature »advanced electronic signature« as defined
in Directive 1999/93/EC of the European Parliament and of the Council of
13 December 1999 on a Community framework for electronic signatures and
which is based on a qualified certificate and which was created using a
secure-signature-creation device



Quelle: EPC016-06 Version 7.0 Approved SEPA CORE DIRECT DEBIT SCHEME RULEBOOK 

EU-Richtlinien

EU-Richtlinie 1999/93/EC:

"fortgeschrittene elektronische Signatur" eine elektronische Signatur, die folgende Anforderungen erfüllt:



a) Sie ist ausschließlich dem Unterzeichner zugeordnet;
b) sie ermöglicht die Identifizierung des Unterzeichners;
c) sie wird mit Mitteln erstellt, die der Unterzeichner unter seiner alleinigen Kontrolle halten kann;
d) sie ist so mit den Daten, auf die sie sich bezieht, verknüpft, dass eine nachträgliche Veränderung der Daten erkannt werden kann;



Quelle: EU-Richtlinie 1999/93/EC

 

Anmerkung: e-Mandat wird im SEPA CORE DIRECT DEBIT SCHEME RULEBOOK als ein elektronisches Mandat spezifiziert.

 

Anmerkung: Im DK-Regelwerk ist abweichend vom EPC-Regelwerk ein elektronisches Mandat nicht vorgesehen.