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Aktuelle News aus dem Zahlungsverkehr 

Instant Payments – eine neue Revolution im Zahlungsverkehr? (Veranstaltungsbericht)

Die Frage, ob Instant Payments – sichere, multikanalfähige Zahlungen rund um die Uhr – kommen werden, stellt sich schon lange nicht mehr. Die schnelle Variante des modernen Zahlungsverkehrs soll Ende des kommenden Jahres am Start sein. Soweit die Theorie. In der Praxis indes sind bis zur Reife noch einige Hürden zu nehmen.


Diese wurden auf dem Seminar „Instant Payments: eine neue Revolution im Zahlungsverkehr?“ am 23. Juni in Frankfurt mit über 125 Teilnehmern diskutiert. Die Referenten und Teilnehmer waren der Einladung von ibi research an der Universität Regensburg und den Unterstützern ING-DiBa sowie van den Berg gefolgt und beschäftigten sich neben den vielfältigen technischen Anforderungen vor allem mit der großen Herausforderung für alle Beteiligten: Wer braucht Instant Payments eigentlich wirklich und wozu?


Oder, wie es Stefan Weinfurtner von ibi research auf den Punkt brachte: „Wie holt man den Kunden ins Boot?“ Der Kunde sei Dreh- und Angelpunkt bei der Akzeptanz neuer Zahlungssysteme. Ihm muss man den Nutzen neuer Systeme klarmachen. Dazu wurden auch erste Ergebnisse einer Befragung von Privatkunden und Organisationen vorgestellt.

Hans-Rainer van den Berg und Dr. Ernst Stahl diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmern die aktuellen Entwicklungen bei Instant Payments.

Hans-Rainer van den Berg von der van den Berg AG verspricht sich von Instant Payments viel Potenzial – gerade auf Kundenseite: „Instant Payments müssen sowohl im Online-Handel, aber vor allem auch im stationären Handel am POS verfügbar sein. Mit den entsprechenden Mehrwerten, wie Couponing, Loyaltysystemen oder elektronischen Kassenbons, könnte man den Kunden eine Lösung für viele Bezahlszenarios an die Hand geben.“

Dr. Stefan Harnisch von der ING-DiBa ergänzt: „Als moderne Bank, die sich mit den Kundenwünschen von heute beschäftigt, kommt man am Thema Instant Payment nicht vorbei. Wir möchten dem Kunden den bestmöglichen Service bieten – und Kunden sind durch neue Kommunikationskanäle gewohnt, dass alles sofort geschieht. Eine langsamere Zahlung ist früher oder später nicht mehr zeitgemäß.“

Weitere Diskutanten der erfolgreichen Veranstaltung waren Dr. Heike Winter der Deutschen Bundesbank, die einen Einblick in den europäischen Zahlungsverkehr der Zukunft wagte, sowie Monika Holdenrieder von Weltbild, die das Thema Instant Payment aus Unternehmens und Treasurer-Sicht beleuchtete. Christian Fink präsentierte die Positionen des BITKOM und unterstützte Hans-Rainer van den Berg mit der Forderung, Instant Payments müssten am POS einsetzbar sein.
Thomas Egner von der Euro Banking Association und Matthias Hönisch vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken ergänzten die Diskussion um die Sichtweise der Banken und Dr. Matthias Terlau von Osborne Clarke berichtete über die regulatorischen Herausforderungen bei instant Payments im Zuge der PSD2.

Aufgrund der großartigen Resonanz auf Seite der Teilnehmer und der hervorragenden Unterstützung durch die Experten und Referenten strebt Dr. Ernst Stahl von ibi research eine Wiederholung der Veranstaltung an: „Die Dynamik im heutigen Zahlungsverkehr ist sehr spannend – und insbesondere Instant Payment bewegt die Gemüter. Auch deshalb wollen wir versuchen, darüber weiter zu informieren und das Thema voranzubringen.“

Berlin 16.06.2016 Forschungsprojekt IT-gestützte Compliance im Finanzsektor

Die van den Berg AG und 9 weitere Unternehmen (IBM, KPMG, Accenture, GFT Technologies, ..) haben gemeinsam mit dem BITKOM und dem an der Quadriga Hochschule in Berlin ansässigen Institut für Regulation und Management, ein Projekt ins Leben gerufen, um den Bedarf von IT-gestützter Compliance im regulierten Finanzsektor zu ermitteln.

Die zunehmende Regulierungsdichte und die stetig wachsenden umfassenden organisatorischen und informationstechnischen Anforderungen an den Bereich Compliance haben uns dazu veranlasst, dieses Forschungsprojekt zu unterstützen.

Es wurde ein Kompetenzzentrum eingerichtet, welches zunächst eine Bedarfsanalyse (in Form von Fragebögen) hinsichtlich IT-gestützter Compliance Prozesse durchführt (manuell – automatisiert) und im weiteren Verlauf entsprechende Referenzmodelle entwickeln soll.

Die Erkenntnisse aus diesem Forschungsprojekt fließen direkt in die Produktentwicklung der Compliance Anwendungen der van den Berg AG ein und führen somit zu einem hohen Mehrwert für unsere Kunden.
Hier geht es weiter zur BITKOM-Seite.

Frankfurt 19.04.2016 Future of payments – the advent of real-time

war das Thema einer Podiumsdiskussion auf dem SWIFT Business Forum Frankfurt. Es entwickelte sich eine kontroverse und interessante Diskussion rund um das Thema Instant Payments. Panelteilnehmer waren:

  • Josef Gilger, Head of Competence Center Payments & SWIFT, HypoVereinsbank – Member of UniCredit Group
  • Dirk Schrade, Bundesbank
  • Thomas Egner, Director Business Development, Commerzbank AG
  • Hans Rainer van den Berg, CEO, van den Berg AG und 1. Vorsitzender der Arbeitsgruppe SEPA, Instant Payments und Crypto Currencies des Bitkom e.V.

Instant Payment: Wohin geht die Reise? - Seminar am 23. Juni in Frankfurt

Das Thema Instant Payments hat das Potential, die Zahlungsverkehrslandschaft in den nächsten Jahren tiefgreifend zu verändern. Die Thematik hat insbesondere auch durch die Initiative der Europäischen Zentralbank Fahrt aufgenommen und stellt viele Akteure im Zahlungsverkehr vor zahlreiche Fragen. Neue Geschäftsmodelle können entstehen und aktuell existierende Ansätze überflüssig werden. Dabei sind die regulatorischen Entwicklungen sowie der Eintritt neuer, teilweise sehr aggressiver, Marktteilnehmer nicht zu unterschätzen.


Mit dem ibi-Seminar „Instant Payments: eine neue Revolution im Zahlungsverkehr?“ am 23. Juni 2016 in Frankfurt (Mövenpick Hotel Frankfurt City) möchten wir uns dem spannenden Thema nähern, eine fundierte Einordnung ermöglichen sowie eine fruchtbare Diskussion anstoßen.

Hier finden Sie den Flyer zum Download.

Der erste Entwurf für das Instant-Payments Regelwerk liegt jetzt vor.

Im Rahmen der Konsultationsphase vom 12.04-10.7.2016 kann man seine Anregungen und Anmerkungen dem European Payment Councel mitteilen

http://www.europeanpaymentscouncil.eu/index.cfm/sepa-instant-payments/sct-inst-consultation/


Das Regelwerk können Sie hier herunterladen

Der europäische Zahlungsverkehr betrifft alle! Was bewegt Privatpersonen und Organisationen derzeit?

Aktuelle Umfrage untersucht den Zahlungsverkehr in Deutschland
Mit einer aktuellen Befragung möchte ibi research an der Universität Regensburg zusammen mit van den Berg und der ING-DiBa ermitteln, was die aktuellen Trends und Anforderungen im Zahlungsverkehr sind. Die Befragung richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen aller Größenklassen sowie Behörden und Vereine.


Die Einführung von SEPA, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, hatte sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen zahlreiche Anpassungen im Zahlungsverkehr zur Folge. Der Zahlungsverkehr befindet sich aber auch weiterhin im ständigen Wandel. In einer aktuellen Befragung von ibi research soll deshalb analysiert werden, welche Auswirkungen die derzeitigen Entwicklungen auf den Zahlungsverkehr deutscher Unternehmen, Behörden, Vereine sowie Privatpersonen haben. Die Befragung wird von der ING-DiBa AG (www.ing-diba.de) und der van den Berg AG (www.vdb.de) unterstützt. Unter folgendem Link können Privatpersonen und Organisationen die Erhebung mit ihren wertvollen Erfahrungen bereichern: http://www.ibi.de/zvtrends


Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 10 Minuten. Die Aussagen werden selbstverständlich vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Die Befragung richtet sich an Unternehmen aller Größenklassen sowie Behörden und Vereine, aber auch an Privatpersonen.

EPC veröffentlicht die Änderungsanträge

Im November diesen Jahres wird vom EPC das SEPA-Regelwerk veröffentlicht, das dann im November 2017 in Kraft tritt. Die für dieses Release eingereichten Änderungsanträge (Change Requests) wurden vom EPC verölffentlicht. Die Konsultationsphase endet am 4. Juli 2016.

Die Änderungsvorschläge finden Sie hier:
SEPA-Überweisung
SEPA-Basislastschrift
SEPA-Firmenlastschrift

Bitkom veröffentlicht Positionspapier zur Instant Payments Empfehlung der Europäischen Zentralbank

Instant Payments“ ist eine elektronische multikanalfähige Zahlungsverkehrslösung, die ständig 24 Stunden in 7 Tagen zur Verfügung steht. Sofort oder annähernd sofort (also innerhalb von Sekunden nach Auslösung der Zahlung)

  • wird die Zahlungsnachricht an den PSP des Zahlungsempfängers übermittelt.
  • wird die Ausführung dem Zahler bestätigt.
  • wird die Zahlung auf dem Konto des Zahlungsempfängers gutgeschrieben. 
  • kann der Empfänger über den gutgeschriebenen Betrag verfügen


Damit Instant Payments ein attraktives und modernes Zahlungsinstrument für die digitale Gesellschaft wird, müssen aus Sicht des Bitkom folgende wesentliche Forderungen umgesetzt werden:

  1. Ende-zu-Ende-Betrachtung vom Kunden bis zum Empfänger
  2. Abwicklung in Near-Time 
  3. Offenheit für zusätzliche Services wie Anonymität oder Käuferschutz

Durch Instant Payments sollen unserer Meinung nach auch zusätzliche B2B Anwendungsfälle ermöglicht werden. Diese können z. B. Bezahlung bei Lieferung oder Durchführung der Cash-Konzentration sein.

Das Positionspapier kann hier heruntergeladen werden

Startschuss für "Kontobasierte Echtzeitzahlungen" in Europa

Am 14. Dezember wurden die Verbände von der Deutschen Kreditwirtschaft in einer Sitzung des DK-Endnutzer-Forums über die Einführung von Instant Payments informiert. (Download)


Es ergibt sich der folgende Zeitplan:

Es ist jetzt Aufgabe der Verbände, diese Informationen an ihre Mitgliedsunternehmen weiterzugeben. Der Bitkom wird deshalb in den nächsten Tagen ein Positionspapier zu diesem Thema veröffentlichen.

Veröffentlichung am 23.12.2015 ist die PSD 2

RICHTLINIE (EU) 2015/2366 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 25. November 2015
über Zahlungsdienste im Binnenmarkt, zur Änderung der Richtlinien 2002/65/EG, 2009/110/EG und 2013/36/EU und der Verordnung (EU) Nr. 1093/2010 sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2007/64/EG in Kraft getreten. (Download)

Parallel dazu findet ein Diskussionsverfahren der Euro Banking Authority zum Thema starke Kundenauthentisierung statt. (Download)

Instant Payment schon 2017?

Am 26. November 2015 hat das ERPB (Euro Retail Payments Board) den Weg für die Einführung von Instant Payments im November 2017 freigemacht.

Das Statement following the fourth meeting of the Euro Retail Payments Board held on 26 November 2015 können Sie hier herunterladen. Im Vorfeld hatte das EPC (European Payment Councel) einen Vorschlag für das Design eines Instant Payment Regelwerks vorgelegt, das Sie hier herunterladen können.

Die Mitglieder des ERPB:

  • befürworten den Designvorschlag, der vom EPC vorgelegt wurde und erwarten als nächsten Schritt bis November 2016 die Vorlage eines für die Banken (PSP’s) verbindlichen Regelwerks, das dann bis November 2017 implementiert werden könnte.
  • bitten das EPC, wichtige offene Punkte hinsichtlich des Regelwerks zu adressieren (z.B. Parameter, wie die Bearbeitungszeit und Betragsgrenzen) und hierzu auf dem ERPB Treffen im Juni 2016, einen Zwischenbericht vorzustellen.
  • kommen überein, dass der HLG dem EPC weiterhin Hilfestellung bei den anstehenden Arbeiten an dem Schemata bis 2016 leisten soll.
  • nehmen zur Kenntnis, dass die zuständigen Stellen parallel an den Clearing- und Settlement-Mechanismen arbeiten, die bis im ersten Halbjahr 2016 finalisiert werden müssen. Unter anderem ist hierbei die europaweite Erreichbarkeit zu berücksichtigen.

Brauchen wir IT-gestützte Compliance?

Unternehmen die im Finanzmarktsektor tätig sind, werden mit einer zunehmenden Regulierungsflut konfrontiert. Sie sind verpflichtet regulationskonform zu agieren. Bei Verstößen drohen Strafen und Sanktionen. Ein Risikomanagementprozess mit Hilfe von Word und Excel, so wie er in den Instituten oft noch vorgefunden wird, kann diesen Anforderungen kaum oder nur mit hohem Aufwand und mit hohen Kosten gerecht werden. Es soll die Frage diskutiert werden, ob eine IT-gestützte Gefährdungsanalyse in Form einer Standartsoftwarelösung ein Erfüllungsgehilfe sein kann, um die Institute und Unternehmen in die Lage zu versetzen, einen methodisch abgesicherten und nachweisbar regulationskonformen Risikomanagementprozess zu etablieren.

EPC veröffentlicht das Regelwerk für 2015

Am 22. November 2015 ändert sich das SEPA-Regelwerk des EPC. Anders als in den Vorjahren werden jetzt auch neben den Implementierungsrichtlinien (Implementation Guidelines) Schema-Dateien (XSD-Dateien) zur Verfügung gestellt. Das EPC empfiehlt den Banken, neben den nationalen Standards auch SEPA-Kundeneinreichungen zu akzeptieren, die nach den jetzt veröffentlichten XSD-Dateien ein gültiges Format besitzen. Hierdurch entsteht ein SEPA-weiter einheitlicher Standard für die Kunden-Bank-Schnittstelle. Leider gibt es entsprechende Vorgaben nicht für den elektronischen Kontoauszug (camt).


Für die SEPA-Überweisung stehen folgende Dokumente (Version 8.1) zur Verfügung:

SEPA Credit Transfer Scheme Rulebook
SEPA Credit Transfer Scheme Interbank Implementation Guidelines
Zugehörige Schemata

SEPA Credit Transfer Scheme Customer-to-Bank Implementation Guidelines
Zugehörige Schemata

Für die SEPA-Lastschrift stehen u.a. folgende Dokumente (Version 8.1) zur Verfügung:

SEPA Core Direct Debit Scheme Rulebook
SEPA Core Direct Debit Scheme Interbank Implementation Guidelines
Zugehörige Schemata

SEPA Core Direct Debit Scheme Customer-to-Bank Implementation Guidelines

Zugehörige Schemata

Für die SEPA-B2B-Lastschrift stehen u.a. folgende Dokumente (Version 6) zur Verfügung:

SEPA Business to Business Direct Debit Scheme Rulebook

SEPA Business-to-Business Direct Debit Scheme Interbank Implementation Guidelines

Zugehörige Schemadateien

SEPA Business-to-Business Direct Debit Scheme Customer-to-Bank Implementation Guidelines

Zugehörige Schemadateien


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