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Angaben zum Lastschrift-Typ (Sequence Type)

Bei der Umwandlung der Einzugsermächtigung in ein SEPA-Mandat wird in den Bedingungen für den Lastschrifteinzug festgelegt:
„4.4.2 Einzugsermächtigung als SEPA-Lastschriftmandat



4) Die erste SEPA-Basislastschrift, die nach dem Wechsel von der Einzugsermächtigungslastschrift erfolgt, wird als Erstlastschrift gekennzeichnet. …..“



Quelle: Bedingungen für den Lastschrifteinzug der DKB Deutsche Kreditbank AG, Stand: 09. Juli 2012

In der Anlage 3 zum DFÜ-Abkommen findet man weitere Vorgaben:

Regeln für den Kreditor:

Dass auch nach dem Wechsel der Bankverbindung der Lastschrift-Typ „FRST“ zu verwenden ist, wird bei der Beschreibung des festen Teils des SEPA-Sammlers (PmtInf) festgelegt:

Durch die Vorschrift:
„Wenn = SMNDA und = true dann muss dieses Feld mit FRST belegt sein.“
wird festgelegt, dass die erste Lastschrift nach dem Wechsel der Bankverbindung durch den Debitor eine Erst-Lastschrift ist.

Die Bedeutung von OrgnlDbtrAg wird hier erklärt:

Quelle: Anlage 3 der Schnittstellenspezifikation für die Datenfernübertragung zwischen Kunde und Kreditinstitut gemäß DFÜ-Abkommen „Spezifikation der Datenformate“ , Deutsche Kreditwirtschaft, Version 2.6 vom 18.06.2012 gültig ab 17. November 2012

 

Anmerkung: Es gibt keine Vorschriften, die angeben, wie zu verfahren ist, wenn die Lastschrift mit dem Lastschrift-Typ „FRST“ die Bank des Debitors nicht erreicht oder nicht eingelöst wird. Deshalb könnte es für den Kreditor ausreichen, wie bei der 36- Monatsfrist, dass die Lastschrift bei der Bank des Kreditors eingereicht wird. Hier sind jedoch noch Regeländerungen oder Präzisierungen zu erwarten, die aber schon bei den heutigen Implementierungen berücksichtigt werden sollten.
Der BITKOM hat entsprechende Klarstellungen bei der Deutschen Kreditwirtschaft eingefordert.

EPC-Regelwerk

4.8 Business Requirements for Attributes:
4.8.22 AT-21 – The Transaction / Sequence Type

Description:This attribute allows different types of transaction to be identified.
Value range:



1. One-off Collection
2. Recurrent, not the first or the last Collection of the recurrent Collections
3. First Collection of the recurrent Collections
4. Last Collection of the recurrent Collections
5. Reversal



Remarks:
The values given for the codes are arbitrary for inventory purposes, not taken
from an approved standard.

 

4.6.4 Collection of the Direct Debit Transaction (PR-04):

...
PT-04.04 Reject of Collections Containing Errors
PT-04.06 – Rejection of Instructions by CSM to Creditor Bank
PT-04.08 – Debtor Bank Sends Rejected Collections back to the CSM

When a rejected Collection is a first of a recurrent series of direct debits, the
Collection, when represented after correction, must be presented as a first
of a recurrent series of direct debits respecting the longer time-line for these
Collections.
….
Quelle: EPC016-06 Version 7.0 Approved SEPA CORE DIRECT DEBIT SCHEME RULEBOOK

 

Anmerkung: Konkrete Angaben wie unter 4.6.4 findet man nicht im DK-Regelwerk. Aber auch die EPC-Regeln sind unvollständig.

  •  Wie ist bei einem Storno zu verfahren (Das EPC-Regelwerk kennt den Storno nicht. Dieser wird durch die EBA eingeführt)?
  • Wie ist zu verfahren wenn nach einer zurückgewiesenen Erst-Lastschrift eine Folgelastschrift eingelöst wurde? Gelten dann die Regeln von 4.6.4 noch?
  • Wie ist zu verfahren, wenn eine Erstlastschrift nach der Einlösung zurückgegeben wird?

SEPA Core Requirements

Quelle: EPC114-06 (Version 7.0 Approved) SEPA CORE DIRECT DEBIT SCHEME
INTER-BANK IMPLEMENTATION GUIDELINES