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Sepa Expertise

Unsere Expertise im Bereich SEPA können Sie hier nachlesen.

 

Expertise

Alles über SEPA

Interessieren Sie sich für Instant Payments?

Expertise Instant Payments

Definition 

Durch die Entwicklung gemeinsamer Instrumente, Standards und Infrastrukturen ist ein einheitlicher EURO-Zahlungsraum entstanden, der nicht mehr zwischen nationalem und grenzüberschreitendem Zahlungsverkehr unterscheidet (abgekürzt SEPA für englisch Single Euro Payments Area).

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Definition 

Durch die Entwicklung gemeinsamer Instrumente, Standards und Infrastrukturen ist ein einheitlicher EURO-Zahlungsraum entstanden, der nicht mehr zwischen nationalem und grenzüberschreitendem Zahlungsverkehr unterscheidet (abgekürzt SEPA für englisch Single Euro Payments Area).

SEPA Glossar

Die wichtigsten Begriffe rund um das Thema SEPA für Sie zusammengefasst.

SEPA von A bis Z für Sie als Download-PDF.

SEPA Glossar (PDF)
Der Zahlungsverkehr der Gegenwart

SEPA Wissen

Das SEPA Regelwerk im Detail steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

 

SEPA Regelwerk (PDF)

Das PDF beinhaltet Informationen zu:

  • Mandatsreferenz
  • Einreichungsfristen
  • Fälligkeitstermine
  • Pre-Notification
  • SEPA-Mandat
  • Aufbewahrungsfristen
  • Dematerialisierung des Mandats
  • Angaben zum Lastschrift-Typ
  • Vom Vertragspartner abweichender Kontoinhaber

Allgemeine Informationen

SEPA (Single Euro Payments Area) ist

… die dritte Stufe zur Einführung des Euros:

  • 01.01.1999 Euro als Buchgeld
  • 01.01.2002 Euro als Bargeld
  • 28.01.2008 Euro von SEPA
  • 01.08.2014 Abschaffung der nationalen Zahlungsverfahren

SEPA-Instrumente

SEPA unterstützt die folgenden Zahlungsinstrumente:

  • SEPA-Überweisung (SCT)
  • SEPA-Lastschrift (SDD)
  • Kartenzahlung

SEPA wird schrittweise realisiert

  • 28.01.2008 Einführung der SEPA-Überweisung (SCT SEPA Credit Transfer)
  • 01.01.2009 Sicherstellung der europaweiten Erreichbarkeit (> 99%)
  • 02.11.2009 Start des SEPA-Lastschriftverfahrens (SDD SEPA Direct Debit)
  • 02.11.2010 Sicherstellung der europaweiten Erreichbarkeit durch den Gesetzgeber
  • 01.08.2014 Endtermin für die nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren

SEPA-Projekt ist die Priorität Nr. 1

  • SEPA erfüllt politische Vorgaben.
  • SEPA bietet die Möglichkeit der strategischen Kundenbindung.
  • SEPA verändert die Wertschöpfungskette.
  • SEPA setzt eine neue Infrastruktur voraus.

SEPA ...

  • erleichtert den Zahlungsverkehr und erhöht die europaweite Mobilität
  • ermöglicht innovative und dynamische Produkte für den Zahlungsverkehr
  • erlaubt sicheres, günstiges und komfortables Bezahlen im EURO-Raum
  • schafft den Float bei Lastschriften ab und beschränkt den Float bei Überweisungen auf einen Tag (seit 2012)
  • ersetzt bestehende Speziallösungen z.B. für grenzüberschreitende Lastschriften durch Standards
  • verringert die Anzahl der Schnittstellen zwischen den ZV-Systemen durch den Einsatz des XML-Formats (SCT, SDD und später auch AZV)
  • reduziert die Vielfalt der Datenformate und vermeidet den Datenverlust durch Konvertierung
  • ist nicht nur ein neues Format, sondern auch ein neues Verfahren mit neuen Möglichkeiten
Informationen zur Funktionsweise

Wie funktioniert SEPA?

Am 30. März 2012 wurde die Verordnung (EU) Nr. 260/2012 des europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2012 zur Festlegung der technischen Vorschriften und der Geschäftsanforderungen für Überweisungen und Lastschriften in Euro und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 924/2009 veröffentlicht und trat damit in Kraft.

SEPA Funktionsweise (PDF)

Durch die EU-Verordnung werden folgende Rahmenbedingungen festgelegt:

  • Der gemeinsame Endtermin für die nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren galt zum 01.02.2014 (für Nicht-Euroländer zum 01.10.2016). Die Einreichung von Überweisungen und Lastschriften erfolgen im pain-Format und die Auslieferung der Kontoauszüge im camt-Format. Die pain- und camt-Formate werden durch den ISO-20022-Standard festgelegt.
  • Übergangsregelungen für das ELV-Verfahren galten unter Berücksichtigung des deutschen Begleitgesetzes bis zum 01.02.2016
  • Die Nutzung von Kontonummer und BLZ für nationale Zahlungen von Verbrauchern war bis zum 01.02.2016 möglich. IBAN und BIC werden bis dahin durch die Bank kostenlos konvertiert (deutsches Begleitgesetz erforderlich).
  • Ab 01.02.2014 gilt IBAN-only für nationale Zahlungen. Das bedeutet, dass bei Angabe des IBAN der BIC entfallen kann.
  • Seit dem 01.02.2016 gilt IBAN-only für alle Zahlungen.
  • Neben der AGB-Lösung sollten die bis zum 01.02.2014 erteilten Einzugsermächtigungen bei Fehlen nationaler gesetzlicher Regelungen oder fehlender Kundenvereinbarungen auch nach dem Ende der Migrationsfrist ihre Gültigkeit behalten werden. Gleichzeitig wird die Einzugsermächtigung als Ermächtigung des Zahlungsdienstleisters des Zahlers zur Ausführung der Lastschrift ausgelegt (gesetzliche Übergangsregelung)
  • Das Konto muss für Lastschriften hinsichtlich Betrag, Periodizität und Zahlungsempfänger gesperrt werden können.
Festlegung der technischen Standards

camt-Pflicht

Für das Nachrichtenformat (pain-Formate für die Einreichung der Überweisungs- und Lastschriftaufträge und das camt-Format für den elektronischen Kontoauszug) wird der ISO-Standard 20022 vorgeschrieben. Kunden und Banken müssen den IBAN zur Identifizierung der Konten verwenden.

Bezüglich der Verpflichtung, ab dem 01.02.2014 den camt-Kontoauszug zu verwenden, gab es unterschiedliche Interpretationen der EU-Verordnung. Auf Anfrage erhielten wir die folgende Stellungnahme der EU-Kommission:
„… Article 5 deals with the requirements for credit transfer and direct debit transactions and paragraph (1)(d) states that „they [PSPs] must ensure that where a PSU that is not a consumer or a microenterprise, initiates or receives individual credit transfers or individual direct debits which are not transmitted individually, but are bundled together for transmission, the message formats specified in point (1)(b) of the Annex are used.“ Point (1)(b) of the Annex determines that „The standard for message format referred to in Article 5(1)(b) and (d) must be the ISO 20022 XML standard.“

Article 5 (1)(d) clearly refers to the initiation but also to the receipt of payments. Therefore, the interface PSU – PSP as well as the interface PSP – PSU are covered by this provision and in both cases the ISO 20022 XML format has to be used. Against this background, the ISO 20022 XML standard is also mandatory for the account statement [CAMT (Cash Management) message] that refers to the PSP – PSU interface. Moreover, this interpretation is in line with the general idea of an „end to end“ processing. Nevertheless, this does only apply, if the general requirements set out in Article 5 (1)(d) are met.

However, please note that the European Commission is responsible for the general interpretation of the provisions of the SEPA End-date Regulation, whereas a final decision on the interpretation of European legislation can obviously only be made by the European Court of Justice.“

SEPA - Lastschrift

Die Kunden können SEPA-Lastschriftsaufträge nur beleglos erteilen. Ein SEPA-Lastschriftbeleg analog zum SEPA-Überweisungsbeleg wird von der Deutschen Kreditwirtschaft nicht zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zur SEPA-Lastschrift stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Dies beinhaltet:

  • SEPA-Verfahren
  • Kreditor-ID
  • Basis-Lastschrift
  • Firmen-Lastschrift
  • Lastschrift-Implementierung
  • Rückgabegründe

SEPA-Mandat

Das Regelwerk des EPC sieht drei Typen des Mandats vor:

  • Das papiergebundene Mandat mit der eigenhändigen Unterschrift.
  • Das e-Mandat des EPC:
    Diese Form des Mandats ist ein freiwilliger Service der Banken und wird von der Deutschen Kreditwirtschaft nicht angeboten.

Das elektronische Mandat mit einer sicheren Unterschrift:
Diese Anforderung wurde mit der Änderung des EPC-Regelwerks zum 1.2.2014 erheblich verschärft:
Es wird nun verlangt, dass das Mandat als elektronisches Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur erzeugt und unterschrieben wird.

Alle Informationen zum SEPA Mandat erhalten Sie hier.

  • Sie ist ausschließlich dem Unterzeichner zugeordnet;
  • Sie ermöglicht die Identifizierung des Unterzeichners;
  • Sie wird mit Mitteln erstellt, die der Unterzeichner unter seiner alleinigen Kontrolle halten kann;
  • Sie ist so mit den Daten, auf die sie sich bezieht, verknüpft, dass eine nachträgliche Veränderung der Daten erkannt werden kann;
    Die Deutsche Kreditwirtschaft ist durch das Regelwerk des EPC verpflichtet, diesen Mandatstyp zu unterstützen. Dies ist aber zurzeit noch nicht der Fall.

SEPA-Überweisung

Die Kunden können SEPA-Überweisungsaufträge beleghaft und beleglos erteilen.
Alle weiteren Information hierzu und zu den detaillierten Rückgabegründen finden Sie hier.

SEPA-Überweisung (PDF)
TARGET-Arbeitstage

TARGET2

TARGET steht für Trans-European Automated Real-Time Gross Settlement Express Transfer System und ist das Zahlungssystem der Zentralbanken des Eurosystems für die Abwicklung eilbedürftiger Überweisungen in Echtzeit. TARGET wurde mit der Euro-Einführung am 4. Januar 1999 in Betrieb genommen. Eigentümer ist das Eurosystem, also die EZB und die dem Euro-Währungsgebiet angehörenden nationalen Zentralbanken.

Es handelt sich um einen Verbund von teils recht unterschiedlichen RTGS-Systemen. Dieser Verbund wurde von TARGET2, einem System, das auf einer einheitlichen Plattform betrieben wird, zum 19. Mai 2008 – nach einer sechsmonatigen Migrationsphase – abgelöst. Die Bundesbank ist mit ihrer nationalen Bankengemeinschaft bereits zum Starttermin am 19. November 2007 nach TARGET2 migriert. TARGET2 bietet ein vollständig harmonisiertes Leistungsangebot für alle Teilnehmer. Gleichzeitig verbleibt die individuelle Kundenbetreuung bei den jeweils zuständigen Zentralbanken. Außerdem bleibt TARGET2 – rechtlich betrachtet – als multiples System strukturiert, d.h. jede Zentralbank gilt als eigenständiger Systembetreiber. Das deutsche System trägt den Namen „TARGET2-Bundesbank“.

Quelle: Deutsche Bundesbank

TARGET2-ARBEITSTAGE

TARGET2-ARBEITSTAGE

TARGET2 ist täglich, außer samstags und sonntags sowie an den offiziellen TARGET2-Feiertagen im Jahr 2020 geöffnet. Die Tagverarbeitung erfolgt von 7:00 Uhr bis 18:00 Uhr wobei die Annahmeschlusszeiten unverändert bei 17:00 Uhr für Kundenzahlungen sowie 18:00 Uhr für Interbankzahlungen liegen.

Der (neue) TARGET2-Geschäftstag wird bereits am Abend des vorherigen Geschäftstages um 18:45 Uhr eröffnet.
Von 19:30 Uhr bis 22:00 Uhr und von 1:00 Uhr bis 6:45 Uhr steht TARGET2 für die Abwicklung der Nachtverarbeitung von Nebensystemen auf Basis von dedizierter Liquidität zur Verfügung. Im Zeitfenster von 22:00 Uhr bis 1:00 Uhr erfolgen Wartungsarbeiten.

Siehe auch Deutsche Bundesbank

Geschäftsfreie Tage der Deutschen Bundesbank 2020

  • 24. Dezember Heiligabend
  • 31. Dezember Silvester

Das HBV (Hausbankverfahren) ist grundsätzlich nur an den TARGET2-Feiertagen geschlossen.

Der EMZ (Elektronischer Massenzahlungsverkehr) ist an bundesweit einheitlichen Feiertagen sowie am 24. und 31. Dezember grundsätzlich geschlossen. An regionalen Feiertagen ist der EMZ bundesweit in Betrieb.

Da jedoch die Bundesbank-Filialen im Feiertagsbereich geschlossen sind, sind beleghafte Ein-/ Auslieferungen bzw. Datenträgerein-/ auslieferungen nicht möglich.
An Wochenenden sind die Filialen der Deutschen Bundesbank geschlossen.

Zusammenhang zwischen Fälligkeitstermin einer SEPA-Lastschrift und Verrechnungstermin

Fällt der Fälligkeitstermin einer SEPA-Lastschrift auf einen TARGET Feiertag, erfolgt die Verrechnung der Banken untereinander auf den darauf folgenden TARGET Arbeitstag.
Der Verrechnungstermin ist in der Regel auch das Datum, zu dem der Debitor belastet wird und zu dem der Kreditor die Gutschrift erhält.

Fällt der Verrechnungstag auf einen lokalen Bankfeiertag der Bank des Debitors, so erfolgt die Belastung abweichend auf den Bankarbeitstag, der auf den Fälligkeitstermin folgt.

Feiertage

Feiertage 2020

Die Bundeseinheitlichen Feiertage, Feiertage der einzelnen Bundesländer und TARGET2 Feiertage für 2020 stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Feiertage 2020
EXPERTISE

Instant Payments

Sie möchten mehr über Instant Payments erfahren, dann können Sie sich hier informieren.

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